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	<title>Peter Juelich &#124; Photographer</title>
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		<title>Doppelseite im STERN: Tino Brandt, Neonazi, V-Mann</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 21:32:02 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Tino Brandt, Neonazi aus Thüringen, ist ein fieser Zeitgenosse: Neonazi, rührig im Umfeld der NPD, Aktivist im &#8220;Thüringer Heimatschutz&#8221;, und dann noch Spitzel, V-Mann für den Verfassungsschutz (hier: Landesamt für Verfassungsschutz in Thüringen). Ich habe Brandt am 01.05.2001 in Frankfurt am Main bei einer Neonazi-Demo am Dornbusch fotografiert, das Bild ist damals im SPIEGEL und in einigen anderen Zeitungen, die nachgezogen haben, veröffentlicht worden. Dann war es lange still, niemand interessierte sich für Brandt, bis vor einigen Wochen bekannt wurde, wie es um die Neonazi-Szene in Thüringen wirklich bestellt ist: Drei Neonazis tauchen 1998 unter, nachdem Sprengstoff bei ihnen gefunden wurde, neun Mode an ausländischen Ladenbesitzern werden ihnen bisher zugerechnet, 13 Banküberfälle sollen sie begangen haben, bei einigen anderen schweren Verbrechen wird noch ermittelt.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2011/11/V_Mann_Stern_01.jpg"><img class="size-full wp-image-322       alignnone" title="V_Mann_Stern_01" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2011/11/V_Mann_Stern_01.jpg" alt="" width="624" height="426" /></a> Tino Brandt kannte die drei Menschen, die eine Zelle namens &#8220;Nationalsozialistischer Untergrund&#8221; (NSU) gebildet haben sollen, er wird heute verdächtigt, sie unterstützt zu haben.<br />
Mein Bild von ihm ist entstanden, bevor die beispiellose Mordserie der beiden Männer des &#8220;NSU&#8221; begann.</p>
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		<title>Portrait von Jean-Claude Trichet für L&#8217;EXPRESS</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 21:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jean-Claude Trichet war von November 2003 bis Oktober 2011 Präsident der Europäischen Zenrtalbank. Am 05.10.2011 hatte ich das Vergnügen, Herrn Trichet gemeinsam mit den Journalisten Corinne Lhaik und Benjamin Masse-Stamberger vom französischen Wirtschaftsmagazin L&#8217;EXPRESS zu einem Interview anlässlich des Endes seiner Amtszeit zu besuchen. Herr Trichet ist ein sehr höflicher und charmanter Mann, der aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jean-Claude Trichet war von November 2003 bis Oktober 2011 Präsident der Europäischen Zenrtalbank. Am 05.10.2011 hatte ich das Vergnügen, Herrn Trichet gemeinsam mit den Journalisten Corinne Lhaik und Benjamin Masse-Stamberger vom französischen Wirtschaftsmagazin L&#8217;EXPRESS zu einem Interview anlässlich des Endes seiner Amtszeit zu besuchen. Herr Trichet ist ein sehr höflicher und charmanter Mann, der aber leider sehr viele Termine hat, seine Zeit ist begrenzt. Für mich, den Fotografen, hatte er immerhin etwa 2 Minuten.</p>
<p><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2011/11/lexpress_01.jpg"><img class="size-large wp-image-309" title="lexpress_01" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2011/11/lexpress_01-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" /></a></p>
<p>Aber diese 120 Sekunden haben ausgereicht, um meine Mission zu erfüllen: Ein ganzseitiges Portrait von Trichet für das jede Woche erscheinende große Interview in L&#8217;EXPRESS, und zur &#8220;Dekoration&#8221; des Artikels einige Interview-Fotos. Nice Work <img src='http://www.peter-juelich.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Angela Merkel mittwochs in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 14:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch (23.03.2011) kam sie dann tatsächlich: Dr. Angela Merkel trat beim Frankfurt Financial Summit 2011 im House Of Finance auf dem Gelände am IG Farben-Haus (Campus Westend) der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf.
Am vergangenen Samstag (19.03.2011) musste die Bundeskanzlerin einen Auftritt bei einer Wahlkampfveranstaltung der Frankfurter CDU zum Kommunalwahlkampf absagen, sie war in Paris, Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch (23.03.2011) kam sie dann tatsächlich: Dr. Angela Merkel trat beim Frankfurt Financial Summit 2011 im House Of Finance auf dem Gelände am IG Farben-Haus (Campus Westend) der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf.<br />
Am vergangenen Samstag (19.03.2011) musste die Bundeskanzlerin einen Auftritt bei einer Wahlkampfveranstaltung der Frankfurter CDU zum Kommunalwahlkampf absagen, sie war in Paris, Euro retten, über den Militäreinsatz gegen Lybien reden, das übliche&#8230; Umso enttäuschter waren die Frankfurter.</p>
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<p>Neue Woche, neues Glück: am Mittwoch gegen 15:00 Uhr traf Merkel am House Of Finance ein, sprach 45 Minuten kompetent und gut vorbereitet über Regulierung der Finanzmärkte, Libyen-Strategie, Öl-Embargo und andere populäre Themen, begrüßte freundlich diesen und jenen Macher aus der internationalen Finanzwirtschaft (Trichet, Ackermann, Breuer, &#8230;), und entschwand dann wieder. 60 Minuten mit der Wirklichkeit&#8230;</p>
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		<title>CDU Frankfurt im Kommunalwahlkampf 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[CDU goes Disco: Die Konservativen in Frankfurt am Main hatten sich für die große Abschlussveranstaltung zum Frankfurter Kommunalwahlwahlkampf am Samstag (19.03.2011) den Kult-Fleischtempel Living XXL im Untergeschoss des EZB-Gebäudes in der Frankfurter Innenstadt ausgesucht.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, als Stargast angekündigt, war leider verhindert, sie musste sich in Paris um den kriselnden Euro, den Militäreinsatz gegen Lybien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CDU goes Disco: Die Konservativen in Frankfurt am Main hatten sich für die große Abschlussveranstaltung zum Frankfurter Kommunalwahlwahlkampf am Samstag (19.03.2011) den Kult-Fleischtempel Living XXL im Untergeschoss des EZB-Gebäudes in der Frankfurter Innenstadt ausgesucht.<br />
Bundeskanzlerin Angela Merkel, als Stargast angekündigt, war leider verhindert, sie musste sich in Paris um den kriselnden Euro, den Militäreinsatz gegen Lybien und auch ansonsten um die Rettung der Welt kümmern.</p>
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<p>Als Quasi-Ersatz durfte dann Kanzleramtsminister Ronald Pofalla einspringen, wurde artig begrüßt, war aber sicher nicht die Person, die sich die CDU-Anhänger für diesen Tag als Redner gewünscht hatten. Vielen verließen die Disco und gingen nach Hause.</p>
<p>Highlight der Veranstaltung und mit einem ordentlichen Medienecho in den kommenden Tagen belohnt war die Rede von Hessens Innenminister Boris Rhein. Er forderte die Gäste der Veranstaltung temperamentvoll auf, die CDU zu wählen, und wenn man das nicht wolle, doch bitte gar nicht zu wählen&#8230; Na ja.</p>
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		<title>Dresden 2011: Fiasko für Neonazis</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:09:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, dem 19.02.2011, versuchten sie es wieder einmal. Etwa 2.500 Neonazis reisten aus ganz Deutschland und europäischen Nachbarländern nach Dresden, um dem Bombenangriff auf die Stadt an der Elbe am 13. und 14.02.1945 zu &#8220;gedenken&#8221;.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 19.02.2011, versuchten sie es wieder einmal. Etwa 2.500 Neonazis reisten aus ganz Deutschland und europäischen Nachbarländern nach Dresden, um dem Bombenangriff auf die Stadt an der Elbe am 13. und 14.02.1945 zu &#8220;gedenken&#8221;.<br />
Vor einigen Jahren noch konnten Nazis hier erfolgreich &#8220;Trauermärsche&#8221; mit bis zu 7.000 Teilnehmern durchführen, im Februar 2010 war damit endlich Schluss. Ein breites Bündnis aus Initiativen, Einzelpersonen und Antifa-Gruppen gelang es, in der Dresdener Neustadt so viel Raum einzunehmen, dass an einen Marsch der Faschisten gar nicht zu denken war.<br />
In diesem Jahr gelang es den Gegen-Rechts-Bündnissen erneut, den Tag für die Neonazis zu einem Fiasko zu machen.</p>
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<p>Mehr als 15.000 Aktivisten haben es wieder einmal geschafft, in der Innenstadt von Dresden und auch in verschiedenen Stadtteilen an wichtigen Punkten so präsent zu sein, dass es der Polizei, die in Dresden in diesem Jahr nur etwa 3.000 Beamte einsetzen konnte, nicht möglich war, den Nazis den Weg freizuräumen.</p>
<p>Dazu kommt, dass nur etwa 2.500 rechte Aktivisten nach Dresden gekommen waren. Die Blockade ihrer Demo in 2010 war wohl so eindrücklich, dass sie einfach keine Lust mehr hatten, den ganzen Tag in der Februar-Kälte herumzustehen. Und für die 2.500, die es nach Dresden geschafft hatten, verlief der Tag besonders unerfreulich. Etwa 600 von Ihnen standen bis in den Nachmittag hinein von Polizisten eingekesselt am Hauptbahnhof herum, andere versuchten erfolglos, von Vororten aus in die Innenstadt zu marschieren, schliesslich scheiterten einige hundert von ihnen am frühen Abend in Dresden Plauen mit ihren Aufmarsch-Versuchen, die wurden zum S-Bahnhof  Plauen geführt und nach Hause geschickt.</p>
<p>Der alljährliche Trauermarsch in Dresden war &#8220;das&#8221; alljährliche Großereignis für Neonazis in Deutschland, ein Event, zu dem auch immer wieder &#8220;Kameraden&#8221; aus anderen Ländern angereist waren. Neonazis schaffen es nun nicht mehr, eindrucksvolle und beängstigende Märsche mit tausenden Teilnehmern in der Stadt an der Elbe zu durchzuführen und die Trauer um die Opfer der Bombardierungen für ihre miesen Zwecke zu nutzen.</p>
<p>Der Mythos ist gebrochen.</p>
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		<title>Christen demonstrieren in Frankfurt gegen Verfolgung</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 15:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag (12.03.2011) demonstrierten etwa 500 Menschen in der Innenstadt &#8220;gegen Christenverfolgung&#8221;. Die Demo verlief vom Hauptbahnhof Frankfurt durch die Innenstadt bis zur Hauptwache. Dort fand eine Kundgebung mit einigen Redebeiträgen und einem anschließenden Gebet statt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag (12.03.2011) demonstrierten etwa 500 Menschen in der Innenstadt &#8220;gegen Christenverfolgung&#8221;. Die Demo verlief vom Hauptbahnhof Frankfurt durch die Innenstadt bis zur Hauptwache. Dort fand eine Kundgebung mit einigen Redebeiträgen und einem anschließenden Gebet statt.</p>
<object classid='clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000' width='600' height='400'><param name='movie' value='http://www.photoshelter.com/swf/CSlideShow.swf?feedSRC=http%3A%2F%2Fwww.photoshelter.com%2Fgallery%2FG0000VkY2bGGfCd4%3Ffeed%3Djson%26ppg%3D1000'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><param name='allowScriptAccess' value='always'></param><param name='allowFullScreen' value='true'></param><param name='bgColor' value=''></param><param name='flashvars' value='&bgtrans=t&f_l=t&f_fscr=t&f_tb=f&f_bb=t&f_bbl=f&f_fss=f&f_2up=f&f_crp=f&f_wm=t&f_s2f=f&f_emb=t&f_cap=t&f_sln=t&ldest=c&imgT=casc&cred=iptc&trans=xfade&target=_self&f_link=t&f_smooth=f&f_mtrx=t&tbs=5000&f_ap=t&f_up=f&btype=old&bcolor=%23CCCCCC'></param><!--[if !IE]><!--><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://www.photoshelter.com/swf/CSlideShow.swf?feedSRC=http%3A%2F%2Fwww.photoshelter.com%2Fgallery%2FG0000VkY2bGGfCd4%3Ffeed%3Djson%26ppg%3D1000' width='600' height='400' ><param name='wmode' value='transparent'></param><param name='allowScriptAccess' value='always'></param><param name='allowFullScreen' value='true'></param><param name='bgColor' value=''></param><param name='flashvars' value='&bgtrans=t&f_l=t&f_fscr=t&f_tb=f&f_bb=t&f_bbl=f&f_fss=f&f_2up=f&f_crp=f&f_wm=t&f_s2f=f&f_emb=t&f_cap=t&f_sln=t&ldest=c&imgT=casc&cred=iptc&trans=xfade&target=_self&f_link=t&f_smooth=f&f_mtrx=t&tbs=5000&f_ap=t&f_up=f&btype=old&bcolor=%23CCCCCC'></param><!--<![endif]--><a href='http://www.photoshelter.com/gallery/Workbook-Christen-Demo-20110312/G0000VkY2bGGfCd4'><img src='http://www.photoshelter.com/gal-kimg-get/G0000VkY2bGGfCd4/s/600' alt='' /></a><!--[if !IE]><!--></object><!--<![endif]--></object>
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		<title>Linkin Park: Elektro-Gewitter in der Festhalle</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 11:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal geht man zu Foto-Jobs und ist voreingenommen. So ging es mir gestern Abend, Konzertfotos von Linkin Park in der Festhalle für BILD Frankfurt standen auf dem Programm.
Ich hatte erwartet, Linkin Park so zu erleben wie auf ihrem neusten Album &#8220;A Thousand Suns&#8221;: Glatt, konturlos, amerikanisch, nichtssagend, beinahe langweilig. Chester Bennington und seine Kollegen kamen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal geht man zu Foto-Jobs und ist voreingenommen. So ging es mir gestern Abend, Konzertfotos von Linkin Park in der Festhalle für BILD Frankfurt standen auf dem Programm.</p>
<p>Ich hatte erwartet, Linkin Park so zu erleben wie auf ihrem neusten Album &#8220;A Thousand Suns&#8221;: Glatt, konturlos, amerikanisch, nichtssagend, beinahe langweilig. Chester Bennington und seine Kollegen kamen pünktlich um 21:00 Uhr auf die Bühne, und etwa gegen 21:03 Uhr wurde mir klar, dass ich alle Vorurteile über Bord zu werfen hatte. Die Präsenz der Ami-Band war unglaublich, scharz, dunkel, kontrastreich, ein Nu Metal-Hochamt der Sonderklasse.</p>
<div id="attachment_252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 444px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/LinkinPark_TeatSheet.jpg"><img class="size-full wp-image-252" title="LinkinPark_TeatSheet" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/LinkinPark_TeatSheet.jpg" alt="" width="434" height="597" /></a><p class="wp-caption-text">Konzertbericht in BILD Frankfurt vom 03.11.2010 | Fotos @peter-juelich.com </p></div>
<p>Sänger Chester Bennington war unglaublich, von der Langeweile und den geglätteten Sounds des zu Tode produzierten neuen Albums war nichts zu spüren. Linkin Park boten eine harte und wuchtige Melange aus Nu Metal und Hip Hop, da lacht das Herz, und fast machte sich in der schwarz-grau-silbern leuchtenden Festhalle so etwas wie LA-Atmosphäre breit&#8230;</p>
<div id="attachment_254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_05.jpg"><img class="size-full wp-image-254" title="20101102pj209" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_05.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Chester Bennington schreit sich die Seele aus dem Leib @peter-juelich.com</p></div>
<div id="attachment_255" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_02.jpg"><img class="size-full wp-image-255" title="20101102pj211" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_02.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Bennington als Nu Metal-Priester in der Festhalle @peter-juelich.com</p></div>
<div id="attachment_256" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_04.jpg"><img class="size-full wp-image-256" title="20101102pj204" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_04.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Faszinierend... Linkin Park-Fans @peter-juelich.com</p></div>
<div id="attachment_257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_01.jpg"><img class="size-full wp-image-257" title="20101102pj206" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_01.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Festhalle ausverkauft: 12.500 Fans @peter-juelich.com</p></div>
<div id="attachment_258" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_06.jpg"><img class="size-full wp-image-258" title="20101102pj201" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_06.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Farben Grau: Linkin Park on stage @peter-juelich.com</p></div>
<div id="attachment_259" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_03.jpg"><img class="size-full wp-image-259" title="20101102pj205" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/11/Linkin_Park_03.jpg" alt="" width="590" height="885" /></a><p class="wp-caption-text">Get Closer: Chester Bennington spricht zu seinen Fans @peter-juelich.com</p></div>
<p><a href="http://peter-juelich.photoshelter.com/gallery/Workbook-Linkin-Park-20101102/G0000ecww7MQvfRE/">Bilderserie Linkin Park in der Festhalle</a></p>
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		<title>Roland Koch sagt Tschüss&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 15:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Roland Koch (CDU) war 11 Jahre lang Ministerpräsident in Hessen, er entschied sich vor Kurzem, der Politik den Rücken zu kehren und sich beruflich neu zu orientieren. Am 30. August 2010 fand im Schloss Biebrich in Wiesbaden eine große Abschiedesfeier mit Prominenten und Marschmusik statt, vorher bereiste der scheidende MP jedoch ein weiteres Mal &#8220;sein&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Roland Koch (CDU) war 11 Jahre lang Ministerpräsident in Hessen, er entschied sich vor Kurzem, der Politik den Rücken zu kehren und sich beruflich neu zu orientieren. Am 30. August 2010 fand im Schloss Biebrich in Wiesbaden eine große Abschiedesfeier mit Prominenten und Marschmusik statt, vorher bereiste der scheidende MP jedoch ein weiteres Mal &#8220;sein&#8221; Hessen. Die Hessenreise 2010 war gleichzeitig seine Abschiedsreise.</p>
<p><a href="http://peter-juelich.photoshelter.com/gallery/Workbook-Roland-Koch-Abschiedstour/G0000iou66iHtRZ4/">Bilderserie der Hessenreise 2010 mit Roland Koch</a></p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_04.jpg"><img class="size-full wp-image-232 " title="20100818pj10" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_04.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Roland Koch, sichtlich zufrieden, im Reisebus @peter-juelich.com</p></div>
<p style="text-align: left;">Per Reisebus und mit einer Schar Journalisten im Gefolge ging es von Wiesbaden (Besuch in einer Vorschulklasse) über den Flughafen Frankfurt (Besichtigung der Bauarbeiten an der neuen Start/Landebahn im Kelsterbacher Wald) zu McDonalds nach Frankfurt-Kalbach, dann ins Frankfurter Polizeipräsidium, nach Gießen zum Klinikum, weiter nach Kassel, schließlich am Abend wieder zurück nach Wiesbaden.<br />
Koch präsentierte sich den mitreisenden Journalisten als entspannt und aufgeräumt, als ein Politiker, der zufrieden auf seine Amtszeit zurückblickt und auf Erfolge verweist, aber auch Themen anspricht, bei denen sein Nachfolger, der bisherige hessischen Innenminister Volker Bouffiert, &#8220;noch viel Arbeit zu tun hat&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_02.jpg"><img class="size-full wp-image-233" title="Koch in der Vorschulklasse mit Kind und Vogel" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_02.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Koch in der Vorschulklasse mit Kind und Vogel @ peter-juelich.com</p></div>
<p>In einer Vorschulklasse der Friedrich-Schiller-Schule in Wiesbaden erlebte Koch, wie Kinder aus Familien, in denen nicht Deutsch gesprochen wird, auf ein gemeinsames Sprachniveau gebracht werden, damit sie erfolgreich die Grundschule besuchen können.</p>
<div id="attachment_234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_07.jpg"><img class="size-full wp-image-234" title="Koch mit Fraport-Chef Schulte (l) auf der Baustelle @peter-juelich.com" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_07.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Koch mit Fraport-Chef Schulte (l) auf der Startbahn-Baustelle @peter-juelich.com</p></div>
<p>Am Flughafen Frankfurt besuchte der scheidende MP die Baustelle für die neue Start- und Landebahn im Kelsterbacher Wald und ließ sich von Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte über den Fortschritt der Bauarbeiten und die Maßnahmen zum Umweltschutz informieren.</p>
<div id="attachment_235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_06.jpg"><img class="size-full wp-image-235" title="Roland Koch neugierig auf die Flughafen-Baustelle @peter-juelich.com" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_06.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Roland Koch neugierig auf die Flughafen-Baustelle @peter-juelich.com</p></div>
<p>Im Vordergrund beim Flughafen-Besuch stand natürlich die erfreuliche Aussicht auf zehntausende neue Arbeitsplätze, die durch die neue Start-Landebahn entstehen sollen.</p>
<div id="attachment_236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_08.jpg"><img class="size-full wp-image-236" title="Der MP wartet auf das Mittagessen @peter-juelich.com" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_08.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Der MP wartet auf das Mittagessen @peter-juelich.com</p></div>
<p>Nächste Station: Mittagspause bei McDonalds in Frankfurt Kalbach, ein Ambiente, dass Koch sichtlich vertraut und durchaus angenehm war.</p>
<div id="attachment_238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_09.jpg"><img class="size-full wp-image-238" title="Lieber ein McDonalds-Menue, als hungrig zu Bett... ©peter-juelich.com" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_09.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Lieber ein McDonalds-Menue, als hungrig zu Bett... ©peter-juelich.com</p></div>
<p>Kennnisreich bestellte er sein Menue, und erstaunte Fragen von Journalisten, wie es denn mit dem Wellness-Faktor von Burger und Co. sei, sagte er: &#8220;Ich esse auch schon mal am Abend um 10 bei McDonalds, immer noch besser, als hungrig zu Bett zu gehen!&#8221;.</p>
<p>Die nächste Station war das Polizeipräsidium in Frankfurt, hier fand gerade eine Übung statt, in der ein Banküberfall mit Entführung simuliert wurde. Nachdenklich reflektierte Koch über die nach seiner Aussage ernsteste Situation als Regierungschef in Hessen, er musste darüber entscheiden, wie mit einem Kleinflugzeug zu verfahren gewesen wäre, das im Frankfurter Bankenviertel den Hochhäusern gefährlich nahe kam: abschießen oder nicht? Bewegt berichtete er, dass die Situation damals durch einen eloquenten Fluglotsen, der den Piloten des Kleinflugzeugs zum landen überredete, friedlich und ohne Tote und Verletzte gelöst wurde.</p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_10.jpg"><img class="size-full wp-image-240" title="Roland Koch in der Befehlsstelle des Polizeipräsidiums Frankfurt @peter-juelich.com" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_10.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Roland Koch in der Befehlsstelle des Polizeipräsidiums Frankfurt @peter-juelich.com</p></div>
<p>In der Uniklinik Gießen offenbarte Koch eine bislang unbekannte Seite: Interessiert, empathisch und kenntnisreich beatmete und intubierte er Herrn Schröder, eine Simulationspuppe eines Menschen, an der Studenten Reanimation und OP-Vorbereitung üben.</p>
<div id="attachment_241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_13.jpg"><img class="size-full wp-image-241" title="MP Koch beatmet Herrn Schröder @peter-juelich" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_13.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">MP Koch beatmet Herrn Schröder @peter-juelich</p></div>
<p>Pflichtprogramm war sicherlich die vorangegangene Besichtigung einer Baustelle am Uniklinikum Gießen, man fragt sich, wie oft ein Ministerpräsident so etwas in seiner Amtszeit wohl über sich ergehen lassen muss. Spannend war jedoch, Koch mit einem Bauarbeiter-Helm in der Hand zu sehen. BILD Frankfurt berichtete wenige Tage nach Kochs Hessenreise, dass er nach seiner Zeit als Ministerpräsident als Vorstandsvorsitzender bei Bilfinger Berger anheuern will. Vielleicht wird Roland Koch in Zukunft häufiger mit Helm zu sehen sein&#8230;</p>
<div id="attachment_242" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_11.jpg"><img class="size-full wp-image-242" title="Koch besichtigt Baustelle in Gießen @peter-juelich.com" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/09/Koch_Hessenreise_11.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Koch besichtigt Baustelle in Gießen @peter-juelich.com</p></div>
<p><a href="http://peter-juelich.photoshelter.com/gallery/Workbook-Roland-Koch-Abschiedstour/G0000iou66iHtRZ4/">Bilderserie der Hessenreise 2010 mit Roland Koch</a></p>
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		<title>Scorpions sagen Frankfurt &#8220;Farewell&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 20:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Scorpions, Deutschlands Hard Rock- Spaßkapelle No. 1, touren 2010 unter dem Motto &#8220;Farewell&#8221;, mit dem Zusatz &#8220;Zum letzten Mal live auf Deutschland-Tour&#8221;. Die Show, die sie gestern in der Frankfurter Festhalle gespielt haben, soll also ihre letzte in der Main-Metropole gewesen sein.
Aber warum eigentlich? Gut, die Herren sind nicht mehr ganz so jung, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Scorpions, Deutschlands Hard Rock- Spaßkapelle No. 1, touren 2010 unter dem Motto &#8220;Farewell&#8221;, mit dem Zusatz &#8220;Zum letzten Mal live auf Deutschland-Tour&#8221;. Die Show, die sie gestern in der Frankfurter Festhalle gespielt haben, soll also ihre letzte in der Main-Metropole gewesen sein.</p>
<div id="attachment_219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_03.jpg"><img class="size-full wp-image-219" title="Scorpions_Story_03" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_03.jpg" alt="" width="590" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Klaus Meine (l) und Matthias Jabs rocken das Haus ©peter juelich</p></div>
<p>Aber warum eigentlich? Gut, die Herren sind nicht mehr ganz so jung, aber das war den 12.000 Fans in Frankfurts &#8220;Gudder Stubb&#8221; völlig egal.<br />
Die Halle war ausverkauft, wie eigentlich immer, wenn die Skorpione aus Hannover sich die Ehre geben, alle Generationen waren reichlich vertreten, junge Frauen, Familienväter mit ihren halbwüchsigen Jungs, Mama und Tochter, einige wenige Bänker, die scheinbar direkt aus dem Büro zur Show gekommen sind, und natürlich ganz, ganz viele Metal Heads, echte Fans. Also Spass für die ganze Familie&#8230;</p>
<div id="attachment_222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_069.jpg"><img class="size-full wp-image-222" title="Scorpions_Story_069" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_069.jpg" alt="" width="590" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Girls Day mit den Jungs aus Hannover ©peter Jülich</p></div>
<p>Und die angejahrten Rocker, denen mal das Tourleben nicht wirklich ansieht, benahmen sich auch nicht eben so, als wären sie traurig über den Abschied. Sie lieferten 1A Rock ’n’ Roll-Handwerk, ihre Songs klangen frisch, laut und hart, trotzdem Chart-tauglich, und die Show wirkte so, als würden die Gitarristen Matthias Jabs und Rudolf Schenker nicht pro Show, sondern nach Kilometern, die sie über die Bühne rennen, bezahlt.</p>
<div id="attachment_223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_04.jpg"><img class="size-full wp-image-223" title="Scorpions_Story_04" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_04.jpg" alt="" width="590" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Rock ’n’ Roll-Schwerarbeiter: Rudolf Schenker und Matthias Jabs ©peter juelich</p></div>
<p>Klaus Meine, Sänger, Ledermützenträger und Kanzlerfreund, war da zurückhaltender, genoss den Abend aber sichtlich, vor allem die Tränchen bei &#8220;Wind Of Change&#8221; und die wie von einem Erdbeben erschütterte Festhalle beim Hard Rock-Partykracher &#8220;Rock You Like A Hurricane&#8221;.</p>
<div id="attachment_224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_01.jpg"><img class="size-full wp-image-224" title="Scorpions_Story_01" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/Scorpions_Story_01.jpg" alt="" width="590" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">Immer mit Leder-Batschkapp falschherum: Scorpions-Sänger Klaus Meine ©peter juelich</p></div>
<p>Die Scorpions waren und sind eine Tour-Band, sie haben Freude an der Arbeit, waren gerade als Live-Band immer erfolgreich, in manchen Ländern sogar noch mehr als in Deutschland, und diese &#8220;Farewell&#8221;-Show wirkte nicht eine Sekunde wie ein Abschied. Eher wie ein Neustart.</p>
<p>Ganz sicher werden wir die fiesen Krabbelviecher aus Hannover auch in Frankfurt wiedersehen <img src='http://www.peter-juelich.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>[<a href="http://www.photoshelter.com/c/peter-juelich/gallery/Workbook-Scorpions/G0000jlzdQeenTRs/">Bilderserie der Scorpions-Show in der Festhalle Frankfurt</a>]</p>
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		<title>Neonazi-Aufmarsch in Wiesbaden-Erbenheim</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg, Hitler-Deutschland war von den Alliierten besiegt worden, das Nazi-Regime in Europa erledigt. Ein Tag der Befreiung, und ein Tag, an dem traditionell und trotz aller berechtigten Kritik an US-Militäreinsätzen z.B. in Vietnam, Afghanistan und Irak und neben der Trauer über fast 60 Millionen Opfer und mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_204" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_07.jpg"><img class="size-full wp-image-204" title="wi_07" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_07.jpg" alt="" width="590" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Herrenmenschen gegen US-Besatzer: Neonazis latschen durch Wiesbaden-Erbenheim @peter juelich</p></div>
<p>Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg, Hitler-Deutschland war von den Alliierten besiegt worden, das Nazi-Regime in Europa erledigt. Ein Tag der Befreiung, und ein Tag, an dem traditionell und trotz aller berechtigten Kritik an US-Militäreinsätzen z.B. in Vietnam, Afghanistan und Irak und neben der Trauer über fast 60 Millionen Opfer und mehr als 6 Millionen Menschen, die in deutschen KZs ermordet wurden, auch der Befreier gedacht wurde und wird.</p>
<p>Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden geht für ein solches Gedenken ganz neue Wege: Die hessische JN (Junge Nationaldemokraten, Jugendorganisation der NPD) hatte für den 8. Mai 2010 eine Demonstration in der Innenstadt von Wiesbaden angemeldet, man wollte vom Hauptbahnhof ausgehend unter dem Motto &#8220;Gegen Folterknechte und Kriegstreiberei&#8221; ein &#8220;wirkungsvolles Zeichen gegen die beschlossene Verlegung des europäischen US-Hauptquartiers nach Wiesbaden&#8221; setzen.<br />
Klar, in der Wiesbadener Innenstadt möchte niemand fieses Neonazi-Pack marschieren lassen, da kommt eine Ordnungsbehörde schnell auf die Idee, für die Demo, wenn man sie schon nicht ganz verbieten kann (Anm.: Wurde das tatsächlich versucht?), einen Ausweichort zu finden. Und welcher Wiesbadener Vorort wäre dafür besser geeignet als, sie ahnen es schon, Erbenheim! Der Vorort liegt einige Kilometer von Kurhaus und Staatstheater entfernt, so entstehen keine unschönen Bilder von marschierenden Neofaschisten vor der gepflegen Kulisse, Erbenheim ist leicht abzuriegeln, Neonazis und antifaschistische Gegendemonstranten können ohne Probleme getrennt werden. Man kann davon ausgehen, dass die Neonazis dieses Angebot gerne angenommen haben, und schliesslich einigte man sich mit der Stadt Wiesbaden auf eine Wegstrecke für den Aufzug, die vom Bahnhof Erbenheim durch den Ortskern, vorbei an Kirche und Rathaus, durch ein hübsches Wohngebiet, direkt an den Zaun des Wiesbaden Army Airfield (WAAF) führte, genau zu dem Gelände, auf dem in nächster Zukunft das neue Headquarter der US Army einziehen wird. Die Neonazis waren also erst einmal zufriedengestellt, und um ihnen die Möglichkeit zu geben, möglichst störungsfrei und direkt vor Ort zu hetzen, erklärten die Ordnungsbehörden dann auch gleich ganz Erbenheim zu einer &#8220;No Go-Area&#8221; für Gegendemonstranten, ein Protest gegen die Neofaschisten, der sie auch tatsächlich erreicht hätte, war nicht möglich.</p>
<div id="attachment_203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_01.jpg"><img class="size-full wp-image-203" title="wi_01" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_01.jpg" alt="" width="590" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Polizei-Communicator kommuniziert Antifaschisten vom Gustav-Stresemann-Ring hinfort ©peter juelich</p></div>
<p>Abgerundet sollte das Konzept der &#8220;No Go-Area&#8221; zuletzt dadurch werden, dass auch Journalisten sich im Bereich des Ortskerns von Erbenheim nach Auskunft eines Polizeibeamten einer bayerischen Polizeieinheit (Einheit &#8220;Magenta&#8221;) keinesfalls alleine, sondern nur geführt und unter Aufsicht eines Pressebetreuers der Polizei bewegen sollten. Dieser Unsinn konnte jedoch nach einigen Telefonaten vom Sprecher der Polizei Wiesbaden geklärt werden, so war wenigstens eine Berichterstattung sichergestellt.</p>
<div id="attachment_205" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_04.jpg"><img class="size-full wp-image-205" title="wi_04" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_04.jpg" alt="" width="590" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Polizisten drängen antifaschistische Demonstranten in ein Haus in Erbenheim zurück @peter juelich</p></div>
<p>Die Neonazi-Demo verlief dann auch störungsfrei und zur Zufriedenheit der etwa 150 Teilnehmer. Höhepunkt war die Rede des NPD-Politikers Udo Pastörs, eigens mit Limousine und Chaffeur angereist. Pastörs war erst am 06. Mai in Saarbrücken wegen einer volksverhetzenden Rede zu zehn Monaten Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden.</p>
<div id="attachment_206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_08.jpg"><img class="size-full wp-image-206" title="wi_08" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_08.jpg" alt="" width="590" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Bewährung: Volksverhetzer Udo Pastörs @peter juelich</p></div>
<p>Auch die sichere und komfortable Heimreise der Teilnehmer der rechten Demo wurde sichergestellt: Die meisten konnten schon von Bahnhof Erbenheim nach Hause aufbrechen, und einigen versprengten Glatzköpfen, die sich möglicherweise verlaufen hatten, räumte die Bundespolizei dann gegen 15:20 im Hauptbahnhof Wiesbaden ein Abteil in der S-Bahn frei, so dass auch diese sicher und vor allem bequem nach Hause fahren konnten.</p>
<div id="attachment_202" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_06.jpg"><img class="size-full wp-image-202" title="wi_06" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_06.jpg" alt="" width="590" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte einsteigen! Bundespolizist zeigt Neonazis ihr Abteil ©peter juelich</p></div>
<p>Das Konzept der Stadt Wiesbaden ist aufgegangen: Die Neonazis konnten ungestört am Gedenktag der Befreiung vom Hitler-Faschismus an einer der wichtigsten US-Enrichtungen demonstrieren, unerwünschter und lästiger Protest dagegen wurde unmöglich gemacht bzw. so weit abgedrängt, dass er die Rechten nicht erreichen konnte, An- und Abreise der Nazis verliefen störunsgfrei und hochkomfortabel, also ein voller Erfolg&#8230;</p>
<div id="attachment_201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_03.jpg"><img class="size-full wp-image-201" title="wi_03" src="http://www.peter-juelich.com/wp-content/uploads/2010/05/wi_03.jpg" alt="" width="590" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Komfortable Heimreise im eigenen Abteil: Nazi-Skins in der S-Bahn ©peter juelich</p></div>
<p>Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal etwas über Zivilcourage schreiben.</p>
<p>[<a href="http://www.photoshelter.com/c/peter-juelich/gallery/Workbook-8-Mai-2010-Wiesbaden-Neonazi-Demo/G00009mpJCetg4s4/" target="_self">Bilderserie des Nazi-Aufmarsches und der Gegenaktivitäten</a>]</p>
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